
Im Humburg-Haus Barmstedt stand die Rolle demokratischer Werte im Mittelpunkt. Die Geburtstagsfeier des Integrationszentrums Leuchtturms bezog sich auch auf historische Erfahrungen mit Demokratie und Nationalsozialismus in der Region.
Nach der internen Feier nun die öffentliche mit Musik von Bernd Ahlert und einer Lesung von Frank Trende: Das Barmstedter Integrationszentrum Leuchtturm hat seinen zehnten Geburtstag im Humburg-Haus gefeiert. Es war aber keine Feier mit vielen Lobhudeleien. Es war ein durchaus nachdenklich machender Abend, den Marina Quoirin-Nebel und Thomas Kahlert mit nur wenigen Worten des Rückblicks auf die vergangene Dekade einleiteten. „Ein Leuchtturm steht für Orientierung. Ein Ort der Hoffnung und des Ankommens“, sagte Kahlert, der bewusst nicht von Integration in Zusammenhang mit der Betreuung von Geflüchteten sprach.
