
Im Frühjahr ist Rhabarber-Zeit. Das kalorienarme Gemüse enthält viel Vitamin C und Mineralstoffe, kann durch den hohen Gehalt an Oxalsäure aber auch ungesund sein. Das sollte bei Zubereitung und Verzehr beachtet werden.
Von Mitte April bis Ende Juni dauert die Rhabarber-Saison. Ob als Grütze mit Vanillesoße oder als Kuchen mit Baiser-Krone – am Rhabarber scheiden sich die Geister: die einen lieben seinen sauren Geschmack, die anderen mögen ihn überhaupt nicht. Und auch die Frage, ob Rhabarber gesund oder giftig ist, kann zu Diskussionen führen. Vorab: Beides stimmt! Aber auch hier gilt: Die Dosis macht das Gift.
Tatsächlich wird Rhabarber zu den Heilpflanzen gezählt. Allerdings werden für medizinische Zwecke nicht die Stängel verwendet, sondern die getrockneten Wurzeln der Pflanze. Zur kurzfristigen Behandlung gelegentlicher Verstopfung werden zum Beispiel Wurzeln des sogenannten Medizinal-Rhabarbers (Rheum palmatum) und des Chinesischen Rhabarbers (Rheum officinale) eingesetzt.
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