Umfrage: Mehrheit für Wehrpflicht und höhere Verteidigungsausgaben

Soldatinnen und Soldaten des Wachbataillons der Bundeswehr treten an zu einem Empfang im Bendlerblock in Berlin, © picture alliance / photothek.de | Juliane Sonntag
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Wie verteidigen wir uns künftig? Die Mehrheit der #NDRfragt-Teilnehmer ist für die Wiedereinführung der Wehrpflicht – auch für Frauen. Die Reaktivierung alter Kasernen im Norden halten viele ebenso für sinnvoll.

Eine deutliche Mehrheit von 70 Prozent fordert die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland. Das geht aus der aktuellen #NDRfragt-Umfrage „Wie verteidigen wir uns künftig?“ unter gut 20.000 Norddeutschen hervor. Die meisten Befragten sind für eine Wehrpflicht für Männer und Frauen – nur wenige plädieren für einen rein männlichen Dienst an der Waffe. Dabei gibt es große Unterschiede in den Altersgruppen: Jüngere Befragte (16 bis 29 Jahre) sind deutlich stärker gegen die Rückkehr der Wehrpflicht als ältere.

https://www.ndr.de/ndrfragt/Grosse-Mehrheit-will-die-Wehrpflicht-zurueck,verteidigung112.html

Welche Balkonpflanzen vertragen Frost?

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Bei milden Temperaturen im zeitigen Frühjahr möchten viele die Töpfe auf ihrem Balkon schon mit bunten Blumen bepflanzen. Welche Pflanzen kommen auch mit Frost klar?

Milde Temperaturen wecken bei vielen Balkonbesitzern den Wunsch, die ersten Frühblüher zu pflanzen. Viele Supermärkte und Gartencenter bieten schon ab Februar jede Menge hübsch blühende Blumen an.

Viele Blumen müssen vor Kälte geschützt werden

Primeln vertragen Minusgrade nicht gut und sollten geschützt werden.Eine mit Eis bedeckte blühende Primel im Garten. © colourbox Foto: Sandrine Boulanger

Doch nicht jede Pflanze verträgt Frost oder kalten Regen. Typische Frühlingsblumen wie Vergissmeinnicht, Bellis, viele Primel-Sorten und großblütige Stiefmütterchen reagieren empfindlich auf Minustemperaturen und sollten besser nicht zu früh gepflanzt werden. Bei Frostgefahr benötigen sie Kälteschutz, etwa aus Vlies, Jute oder mithilfe simpler Pappkartons zum Überstülpen.

https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Welche-Balkonpflanzen-vertragen-Frost,balkonpflanzen130.html

Northvolt: Batteriehersteller beantragt Insolvenz in Schweden

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Trotz eines laufenden Sanierungsverfahrens in den USA fehlt dem Batteriehersteller Geld. Am Mittwochmorgen kündigte das Unternehmen an, dass es in Schweden einen Insolvenzantrag gestellt hat.

Northvolt geht das Geld aus. Dem Unternehmen ist es nach eigenen Angaben nicht gelungen, die „notwendigen finanziellen Voraussetzungen für eine Fortführung des Unternehmens in seiner jetzigen Form“ zu schaffen. Verhandlungen mit interessierten Investoren habe das Unternehmen nicht rechtzeitig abschließen können. Deshalb sei die Insolvenz „die einzige verfügbare Lösung“. Das Unternehmen begründet diesen Schritt mit diversen Herausforderungen in den vergangenen Monaten. „Dazu gehörten steigende Kapitalkosten, die geopolitische Instabilität, daraus resultierende Lieferkettenunterbrechungen und Veränderungen der Marktnachfrage“, heißt es in einer Mitteilung. „Vor diesem Hintergrund stand das Unternehmen beim Hochfahren der Produktion vor erheblichen internen Herausforderungen.“ Der Schritt umfasst demnach alle schwedischen Einheiten, nicht aber die deutschen und amerikanischen Tochtergesellschaften.

Was bedeutet die Insolvenz für Schleswig-Holstein?

Northvolt Deutschland und Northvolt Nordamerika haben keinen Insolvenzantrag angemeldet. Es handelt sich allerdings um hundertprozentige Tochtergesellschaften der insolventen Northvolt AB in Schweden. „Alle Entscheidungen bezüglich dieser Unternehmen werden vom gerichtlich bestellten Treuhänder der Northvolt AB in Absprache mit den Kreditgebern des Konzerns zu gegebener Zeit getroffen“, teilt Northvolt in Schweden mit. Die deutsche Tochterfirma will den Betrieb hierzulande nach eigenen Angaben fortsetzen: „Die Northvolt Drei Project GmbH ist als eigenständige GmbH nicht Teil des Insolvenzantrags und steht in Kontakt mit dem nun eingesetzten Verwalter für Northvolt AB in Schweden.“

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Northvolt-Batteriehersteller-meldet-Insolvenz-in-Schweden-an,northvolt552.html

Schauspielerin Peggy Parnass ist tot

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Die deutsch-schwedische Schauspielerin und Autorin Peggy Parnass ist tot. Nach NDR Informationen starb sie am Mittwochmorgen im Alter von 97 Jahren.

Mit Peggy Parnass ist eine Kämpferin für die Gerechtigkeit gestorben. In Hamburg galt sie als „heimliche Königin“ des Stadtteils St. Georg und Ikone der Schwulenbewegung. Als Journalistin, Autorin und Publizistin setzte sie sich immer wieder für die Rechte von Minderheiten ein.

Parnass wurde am 11. Oktober 1927 in Hamburg geboren. Ihre Eltern waren jüdischer Herkunft und wurden von den Nationalsozialisten im Vernichtungslager Treblinka ermordet. Parnass und ihr Bruder kamen mit einem Kindertransport nach Schweden und lebten dort in Waisenhäusern und Pflegefamilien, bevor ein Onkel in England sie kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs aufnahm. Peggy ging später zurück nach Schweden und wurde schwedische Staatsbürgerin.

https://www.ndr.de/kultur/film/Schauspielerin-Peggy-Parnass-ist-tot,peggyparnass118.html

Von Fahrbahn abgekommen

Nächtlicher Unfall: Rätsel um Auto im Graben bei Ellerhoop

Stundenlang lag ein Auto bei Ellerhoop im Graben. Warum der Fahrer von der Straße abkam, ist noch nicht abschließend geklärt. Alkohol war nicht der Grund.

Nicht angepasste Geschwindigkeit, ein Fahrfehler oder Unachtsamkeit – wird nach einer Erklärung für ein in einem Graben an der Barmstedter Straße bei Ellerhoop liegendes Auto gesucht, sind mehrere Gründe denkbar. Nach Polizeiangaben kam der Fahrer des silberfarbenen Ford Focus gegen 3 Uhr am frühen Dienstagmorgen (11. März) von der Fahrbahn ab.

Warum, das ist bislang unklar. Fest steht allerdings: Alkohol war nicht im Spiel. Nach Recherchen unserer Redaktion blieb der Fahrer unverletzt, konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und wurde nach dem Unfall abgeholt.

Am Dienstagnachmittag war ein Abschleppunternehmen vor Ort und hob den Ford nach etwa 11 Stunden wieder aus dem Graben.

https://www.shz.de/lokales/elmshorn-barmstedt/artikel/naechtlicher-unfall-raetsel-um-auto-im-graben-bei-ellerhoop-48463257

Hilfe bei Entsorgung

Hier kann im Kreis Pinneberg Müll abgegeben werden – und soviel kostet das

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Mit drei Recyclinghöfen in Tornesch, Wedel und Quickborn ist die Entsorgung von Müll im Kreis Pinneberg einfach – und manchmal sogar kostenfrei. Ein Überblick.

Eigentlich ist das Entsorgen von Abfällen, egal ob Haus- oder Sondermüll, für die Einwohner im Kreis Pinneberg einfach: Auf den drei Recyclinghöfen des Kreises in Tornesch, Wedel und Quickborn kann an Werktagen so ziemlich jede Abfallart abgegeben werden. Trotzdem kommt es in der Region immer wieder zu illegalen Ablagerungen von Sperrmüll und Abfällen.

Kristina Engels von der GAB, die die Recyclinghöfe im Auftrag des Kreises Pinneberg betreibt, erklärt: „Alle Abfallarten und Entsorgungspreise sind online einzusehen. Die Bürger des Kreises Pinneberg haben sehr viele Möglichkeiten, Dinge, die sie nicht mehr benötigen, auf legalem Weg und auch kostenlos loszuwerden. Sei es über die drei Recyclinghöfe oder die kostenlose Sperrmüll- und Elektroschrottabfuhr.“ Die Schäden für die Natur sind enorm, die Kosten für die Kommunen, für das Einsammeln, auch.

https://www.shz.de/lokales/quickborn-norderstedt/artikel/muellentsorgung-im-kreis-pinneberg-vieles-kostenfrei-48422434