Hamburger Straßenmagazin „Hinz&Kunzt“ ab jetzt auch digital

Premiere bei „Hinz&Kunzt“: Das Hamburger Straßenmagazin gibt es ab jetzt auch als Online-Ausgabe.

Die rund 500 Verkäuferinnen und Verkäufer in der Stadt bieten seit Ende November nicht nur die Print-, sondern auch die digitale Ausgabe an. Digital kann man sie über das Smartphone kaufen: Per QR-Code wird dabei der Ausweis des „Hinz&Kunzt“-Verkäufers gescannt, anschließend die jeweilige Ausgabe gewählt – und bezahlt.

Digitale Ausgabe im Direktverkauf

Der Clou: Das digitale Magazin gibt es exklusiv im Direktverkauf bei den „Hinz&Kunzt“-Verkäuferinnen und-Verkäufern. Aber auch für diejenigen, die außerhalb des Hamburger Großraums wohnen, gibt es über die Website ein digitales Angebot.

Mit den Einnahmen aus dem Online-Verkauf finanziert das Magazin seine Hilfsangebote für obdachlose Menschen, etwa die soziale Beratung und Unterstützung bei der Suche nach einer Unterkunft. Der Geschäftsführer des Hamburger Straßenmagazins, Jörn Sturm, hofft, mit der digitalen Ausgabe auch jüngere und digital-affine Leserinnen und Leser zu erreichen.

Vorteile auch für die Verkäufer

Auch die Verkäuferinnen und Verkäufer profitieren von der digitalen Ausgabe des Magazins: Denn diese muss weder abgeholt noch zum Verkaufsplatz getragen werden. Und sie kann ihnen auch nicht verloren gehen oder gestohlen werden. Ob digital oder gedruckt – beide Ausgaben kosten 2,80 Euro, die Hälfte davon geht an die Verkäuferinnen und Verkäufer.

Ausnahme: Vom Verkauf der ersten beiden digitalen monatlichen Ausgaben können die Verkäuferinnen und Verkäufer von jedem verkauften Exemplar sogar 2,10 Euro behalten.

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/hamburger-strassenmagazin-hinzkunzt-ab-jetzt-auch-digital,hinzundkunzt-100.html

Mann in Pinneberg angeschossen und lebensgefährlich verletzt

Zwei Polizisten stehen in Schutzkleidung am Tatort in der Fußgängerzone.

Die Ermittlungen zu dem Fall hat die Kriminalpolizei übernommen.

Ein 44-jähriger Mann ist am Mittwochabend in der Pinneberger Innenstadt lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizei wurde der Mann angeschossen. Beamte sicherten Spuren in der Straße Dingstätte. Auch am Regio Klinikum in Pinneberg soll es kurzzeitig einen Einsatz gegeben haben, so die Leitstelle der Polizei. Ob der Mann auf offener Straße oder in einem Gebäude angeschossen wurde, werde aktuell von der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Itzehoe (Kreis Steinburg) ermittelt, so eine Sprecherin der Polizei. (NDR)

Ausland: Was wir über den Hochhausbrand in Hongkong wissen

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Auch fast 20 Stunden nach Ausbruch des Feuers kämpften die Einsatzkräfte noch gegen Flammen.

Ein verheerendes Feuer wütet in Hongkongs nördlichem Stadtteil Tai Po. Dutzende Menschen verlieren ihr Leben, Tausende ihr Zuhause. Die genaue Ursache des Brandes ist noch unklar. Was bisher bekannt ist.

Wie viele Opfer gibt es aktuell?

Laut Berichten der Feuerwehr vom Morgen stieg die Zahl der bestätigten Todesopfer in der Nacht auf 55, darunter ist auch ein Feuerwehrmann. 51 Menschen seien am Brandort ums Leben gekommen, während 4 weitere im Krankenhaus gestorben seien. Weitere 72 Menschen müssen mit Brandverletzungen und Rauchvergiftungen in Krankenhäusern behandelt werden, mehr als 250 Menschen werden noch vermisst. Über den Tag konnten die Rettungskräfte laut offiziellen Angaben weitere 55 Menschen lebend aus den Türmen retten. 900 Menschen befinden sich in Notunterkünften.

Neben Suchtrupps, die eingeschlossene Menschen aus den teilweise noch immer brennenden Wohntürmen retten sollen, suchen Freiwillige auch nach eingeschlossenen Haustieren. Die Feuerwehr vermutet, dass viele der noch Vermissten in den oberen Etagen der Türme festsitzen. Bislang konnten die Rettungskräfte wegen der extremen Hitze und dem dichten Rauch nicht in diese Stockwerke vordringen.

Weitere Informationen auf NTV: https://www.n-tv.de/panorama/Brandkatastrophe-in-Hongkong-Was-wir-ueber-das-Feuer-wissen-id30075360.html

Nach 15 Jahren: Pinneberger wegen sexuellem Missbrauch vor Gericht

Eine bronzene Figur einer Justitia.

Vor 15 Jahren soll sich der Mann das erste Mal an dem Mädchen vergangen haben.

Vor dem Schöffengericht in Schenefeld (Kreis Pinneberg) steht 15 Jahre nach seiner ersten möglichen Tat ein Mann vor Gericht, der eine Freundin seiner Tochter sexuell missbraucht haben soll. Dem 76-jährigen wird vorgeworfen von 2010 bis 2013 in Pinneberg die damals sechs Jahre alte Freundin seiner Tochter zu sexuellen Handlungen genötigt zu haben, so die Staatsanwaltschaft Itzehoe (Kreis Steinburg). Bereits im August waren erste Verhandlungstermine angesetzt worden, der Angeklagte war allerdings nicht erschienen. Gegen ihn wurde ein Strafbefehl erlassen, dem er widersprach. Im Falle einer Verurteilung droht dem Mann eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. (NDR)

Itzehoe: Polizei kontrolliert Feldschmiede und Weihnachtsmarkt

An einer Hausfassade hängt ein Leuchtschild mit der Aufschrift Polizei.

Verstärkte Kontrollen in der Itzehoer Innenstadt: Die Polizei hat 26 Verkehrsverstöße festgestellt.

Die Polizei hat am Dienstagnachmittag in der Innenstadt von Itzehoe (Kreis Steinburg) verstärkt Präsenz gezeigt. In der Feldschmiede und auf dem Weihnachtsmarkt haben die Beamtinnen und Beamten insbesondere das geltende Messerverbot kontrolliert und Verkehrsverstöße geahndet. Das Ergebnis: Laut Polizei wurden 26 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Grund dafür waren vor allem in der Fußgängerzone fahrende Autos, E-Scooter und Fahrräder sowie widerrechtliches Parken. Verstoße gegen das Messerverbot hat es demnach allerdings nicht gegeben.

Die Polizei plant weitere Kontrollen

Die Polizei hat angekündigt, die regelmäßigen Kontrollen in der Innenstadt fortzusetzen. Sowohl der Weihnachtsmarkt als auch die Feldschmiede bleiben weiterhin im Fokus. Erst in der vergangenen Woche war in der Feldschmiede ein Streit zwischen vier Männern eskaliert. Dabei wurde ein 18-jähriger mit einem Messer verletzt. (NDR)

Führerscheine verlieren Gültigkeit: Was Autofahrer nun wissen müssen

Führerscheine, die zwischen 1999 bis 2001 ausgestellt wurden, verlieren Mitte Januar 2026 ihre Gültigkeit. Hintergrund ist ein neues, fälschungssicheres Design. Die wichtigsten Fristen und Änderungen im Überblick.

Grauer Lappen, rosa Lappen und nun auch die schicke Plastikkarte: Wer seinen Führerschein zwischen den Jahren 1999 bis 2001 erhalten hat, muss diesen bald umtauschen. Hintergrund ist laut Bund, dass Führerscheine EU-weit einheitlich und damit fälschungssicherer werden sollen. Nach und nach werden deshalb gerade alle Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, in neue EU-Führerscheine getauscht.

Wer bis wann seinen Führerschein umtauschen muss

Bis zum 19. Januar 2033 müssen alle Führerscheine in der EU umgetauscht werden. Der Umtausch verläuft dabei schrittweise, gestaffelt nach Jahrgängen. Die erste Frist läuft bald ab: Führerscheine, die zwischen 1999 bis 2001 ausgestellt wurden, müssen bis zum 19. Januar 2026 umgetauscht werden. Inhaberinnen und Inhaber eines solchen Führerscheins waren damals die ersten, die ihren Führerschein im Scheckkartenformat aus Plastik und nicht mehr den berühmten „Papierlappen“ bekommen haben.

Maßgeblich für die Umtauschfrist für Führerscheine ab dem 1. Januar 1999 ist dabei das Ausstellungsdatum. Insgesamt müssen laut dem Bundesverkehrsministerium deutschlandweit etwa 42 Millionen Führerscheine umgetauscht werden.

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/fuehrerscheine-verlieren-gueltigkeit-was-autofahrer-nun-wissen-muessen,fuehrerschein-188.html