Taucher-Einsatz in Barmstedt: Diese Schäden weist die Krückau-Brücke in der Stadt auf

Taucher Rene Soltau auf dem Weg unter die Krückau-Brücke an der Austraße in Barmstedt.
Taucher Rene Soltau auf dem Weg unter die Krückau-Brücke an der Austraße in Barmstedt.Foto: Bastian Fröhlig

Taucher haben die Spundwand der Brücke in der Austraße in Barmstedt untersucht. Auch für die Verantwortlichen des Kreises Pinneberg ist das ein spektakulärer Einsatz. Und so ist das Ergebnis ausgefallen.

Irritierte Blicke von Autofahrer am Donnerstag, 30. Oktober, vor der Krückau-Brücke im Zuge der Austraße in Barmstedt: Das lag nicht an den Tempo-30-Schildern, die dort wegen Brückenschäden seit September stehen, sondern um einen Blick auf den weißen Transporter zu erhaschen. Dort prangte der Schriftzug „Taucher Frey“. Doch um wirklich zu sehen, was an der Brücke passierte, hätten sie aussteigen müssen.

https://www.shz.de/lokales/elmshorn-barmstedt/artikel/barmstedt-taucher-decken-schaeden-an-krueckau-bruecke-auf-49433991

Seltene Schafrassen trotzen Seuchen: Züchter aus Horst setzen auf robuste Skudden

Heide Völtz, Norbert Westphal
Leben Tür an Tür mit ihren Skudden, einer alten Schafrasse aus Ostpreußen: Heide Völtz und Norbert Westphal wollen alte Nutztierrassen wie die Skudden-Schafe vor dem Aussterben retten.Foto: Michael Ruff

Schafzüchter in den Kreisen Pinneberg und Steinburg haben auch in diesem Jahr wieder gegen die Blauzungenkrankheit gekämpft. Dank eines Impfstoffes mit Erfolg. In Horst bei Elmshorn setzt ein Ehepaar zudem auf robuste, alte Nutztierrassen, die gegen Tierseuchen deutlich resistenter sind.

Bauernhofidylle in Horst bei Elmshorn: Außerhalb der Ortschaft, zwischen saftigen Wiesen liegt das Reetdachhaus von Heide Völtz und Norbert Westphal. Hinterm Haus kräht ein Hahn mit imposantem schwarz-weiß Muster auf den Federn. Im Stall blöken ungeduldig ein paar Schafe. Hier im Kreis Steinburg hat sich das Ehepaar, das einst in Pinneberg lebte, einen Traum erfüllt: Sie betreiben aus Leidenschaft einen kleinen Hof, um vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen zu züchten. Dafür erhielten sie die Auszeichnung „Arche-Hof“.

70 Schafe, 20 Hühner und Dunkle Bienen

Sie bauten kurzerhand an ihr in Reet gedecktes Wohnhaus einen modernen Schafstall – das Skudden-Hotel. 70 freche, kerngesunde, strahlend weiße Hausschafe bevölkern Stall, Hof und acht Hektar Weideland. „Diese Rasse ist unkompliziert, kommt mit feuchten Böden gut zurecht und bringt ihre Lämmer problemlos zur Welt“, schwärmt Heide Völtz. Die Hobby-Landwirtin engagiert sich für eine ganze Reihe von älteren Haustierrassen: In ihrem Zuhause hat sie noch die Hühner der Rasse „Deutsche Sperber“ und die heutzutage weniger bekannte „Dunkle Biene“.

https://www.shz.de/lokales/elmshorn-barmstedt/artikel/skudden-schafe-bei-elmshorn-seltene-rasse-trotzt-tierseuchen-49412032

Mysteriöse Splitter auf Gehweg: Stammen sie vom Elmshorner Wasserturm?

Elmshorn Wasserturm
Mit Hilfe der Drehleiter suchte die Feuerwehr die Fassade des Wasserturms ab.Foto: Carsten WIttmaack

Glassplitter auf dem Gehweg haben einen Feuerwehreinsatz am Elmshorner Wasserturm ausgelöst. Dabei griff die Wehr auch auf ein Werkzeug zurück, das im laufenden Einsatz sonst eher seltener benötigt wird: Google.

Es war ein Feuerwehreinsatz der ungewöhnlichen Art: Um 11.35 Uhr wurden die Elmshorner Einsatzkräfte am Donnerstag, 30. Oktober, darüber informiert, dass eine Passantin an der Straße Schleusengraben Glasscherben auf dem Gehweg entdeckt hatte, die von oben auf die Straße gefallen seien. Wenige Minuten später war die Feuerwehr vor Ort. Erster Verdacht: Das Glas könnte vom benachbarten Elmshorner Wasserturm stammen.

Das Glas landete auf dem Bürgersteig des Schleusengrabens.
Das Glas landete auf dem Bürgersteig des Schleusengrabens. Foto: Carsten WIttmaack

Woher stammen die Splitter in Elmshorn?

Mithilfe der Drehleiter stieg ein Kamerad der Wehr in luftige Höhen auf, doch die intensive Suche nach einem möglicherweise herausgebrochenen Fenster blieb erfolglos. Weil die Drehleiter nicht ganz bis zum Dach des Wasserturms reichte, wurde via Google nach Fotos vom Dach gesucht. Doch auf den Fotos waren keine Dachfenster zu sehen. Auch die daraufhin erfolgte Inspektion des Daches des gegenüberliegenden Hauses brachte keine Aufklärung.

https://www.shz.de/lokales/elmshorn-barmstedt/artikel/splitter-in-elmshorn-mysterioeser-feuerwehr-einsatz-am-wasserturm-49463036

Aufzug im Bahnhof Pinneberg repariert – Fahrstuhl in Elmshorn wird ausgetauscht

Bahn
Der Fahrstuhl am Bahnhof Pinneberg zu den Gleisen 4 und 5 war mehrere Tage außer Betrieb.Foto: René Erdbrügger

Mehrere Tage stand der Aufzug zu Gleis 4 und 5 in Pinneberg still. Jetzt kann er wieder genutzt werden. Was zu tun ist, wenn er das nächste Mal ausfällt.

In den letzten Oktober-Tagen war der Fahrstuhl am Bahnhof Pinneberg zu den Gleisen 4 und 5 außer Betrieb. Betroffen waren vor allem Fahrgäste, die in Richtung Hamburg in einen Zug steigen oder aus Richtung Elmshorn kommend den Zug verlassen wollten. Reisende konnten ihn nicht nutzen, was vor allem für Personen mit Kinderwagen oder schwerem Gepäck sowie Rollstuhlfahrer eine erhebliche Einschränkung bedeutete. Der Frust war groß.

Fahrstuhl defekt: Zum Bahnsteig konnte man nur noch über die Treppe.
Fahrstuhl defekt: Zum Bahnsteig konnte man nur noch über die Treppe. Foto: René Erdbrügger

Bahn hat Aufzug in Pinneberg repariert

Doch nun funktioniert er wieder: „Der Aufzug in Pinneberg hatte eine kurzfristige, technische Störung, die zügig behoben werden konnte“, sagte eine Bahnsprecherin auf Anfrage am Donnerstag, 30. Oktober.

Reisende berichten, dass es mit den Türen des Fahrstuhls am Bahnhofsausgang zwischendurch immer mal Probleme gegeben habe, und der Aufzug zu Gleis 4/5 schon einmal in den vergangenen Wochen von einem Techniker repariert worden sei.

https://www.shz.de/lokales/pinneberg-schenefeld/artikel/kreis-pinneberg-so-steht-es-um-die-fahrstuehle-auf-den-bahnhoefen-49459145

Elmshorn – Polizeibilanz: Kontrollen im Bahnhofsumfeld werden fortgeführt

Einsatzkräfte des Polizeireviers Elmshorn haben im laufenden Jahr regelmäßig Kontrollen im Bahnhofsumfeld und im Steindammpark durchgeführt. Im Rahmen dieser Kontrollen war feststellbar, dass es im Bahnhofsumfeld noch nicht zu einer nachhaltigen Beruhigung der Kriminalitätslage gekommen ist.

Zudem wurden zwischen Januar 2025 und September 2025 im Kontrollbereich insbesondere vermehrt Roheitsdelikte und Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz festgestellt. Auch die Liberalisierung des Betäubungsmittelgesetzes bzw. die Einführung des Cannabisgesetzes führten bisher nicht zu einem Rückgang der dort festgestellten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten.

Vor dem Hintergrund einer hohen Kriminalitätsbelastung hatte sich das Polizeirevier Elmshorn im Juli 2023 in einer ersten Pressemitteilung vom 07.07.2023 für die Anordnung eines Kontrollbereiches ausgesprochen.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/5552402

Polizeivollzugsbeamte haben in einem wie hier definierten Kontrollbereich erweiterte Befugnisse und dürfen ohne konkreten Anlass Personen und deren Taschen durchsuchen. Diese Befugnis wird zeitlich befristet eingerichtet, wenn eine entsprechende Gefahrenlage besteht. Neben der Taschen- und Personenkontrolle sind auch Anhalte- und Sichtkontrollen von Fahrzeugen in diesen Bereichen erlaubt.

Bei Personenkontrollen durch Landes- und Bundespolizei werden regelmäßig Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt. Mehrfach haben die kontrollierenden Beamten Messer im Bahnhofsumfeld sichergestellt. Zudem wurden wiederholt Betäubungsmittel aufgefunden sowie gesuchte Straftäter angetroffen, so die Leitung des Polizeireviers Elmshorn, EPHK Mike Schlömer.

Vor diesem Hintergrund wird die Ausweisung des Kontrollbereiches bestehen bleiben, bis eine nachhaltige Beruhigung der Kriminalitätslage feststellbar ist.

Der Revierleiter des Polizeireviers Elmshorn äußerte sich zufrieden mit den Einsätzen und der Zusammenarbeit zwischen Landes- und Bundespolizei sowie der Stadt. Er betonte, dass das gemeinsame Sicherheitskonzept der Bundespolizeiinspektion Flensburg, der Stadt Elmshorn und des Polizeireviers Elmshorn sich bewährt hat, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken, Straftaten zu verhindern und die polizeiliche Präsenz im Innenstadtbereich rund um den Kriminalitätsschwerpunkt „Bahnhof“ zu erhöhen.

Das Polizeirevier Elmshorn wird weiterhin in enger Abstimmung mit der Bundespolizeiinspektion Flensburg die Kriminalitätsentwicklung im Bahnhofsumfeld beobachten und regelmäßig evaluieren.

Wedenkamp-Abschnitt ab 17. November voll gesperrt

Elmshorn: Eine Baustelle löst die andere ab

Im rot gekennzeichneten Bereich geht für den Fahrzeugverkehr nichts mehr. Gesperrt wird auch der südliche Radweg, der sich auf der Fahrbahn befindet. (Quelle: Stadt Elmshorn)

Im rot gekennzeichneten Bereich geht für den Fahrzeugverkehr nichts mehr. Gesperrt wird auch der südliche Radweg, der sich auf der Fahrbahn befindet. (Quelle: Stadt Elmshorn)

Elmshorn (rs) Selten sind in Elmshorn so viele wichtige Straßen in so kurzer Zeit voll gesperrt worden. In der Zeit von Montag, 17. November, bis voraussichtlich Montag, 24. November, trifft es den Wedenkamp.

Genauer: den Abschnitt zwischen Flamweg und Damm. Dieser Bereich wird für den  Fahrzeugverkehr komplett gesperrt. Betroffen sind davon auch die Parkpalette und die Parkplätze am Nordufer sowie die Tiefgarage im CCE. 

Die Einmündungen am Damm und am Flamweg sind von der Baumaßnahme nicht betroffen und können weiterhin befahren werden. Die Stadtverwaltung empfiehlt, den gesperrten Bereich über die Hafenspange zu umfahren. Umleitungsstrecken werden ausgeschildert. Die Straße Vormstegen ist von Norden kommend über das Südufer (mit Ausnahme der Wochenmarktzeit) und den Probstendamm anfahrbar.

https://www.holsteiner-allgemeine.de/lokales/lokale-redaktion/news-anzeigen/wedenkamp-abschnitt-ab-17-november-voll-gesperrt.html