45 Millionen Euro verbuddelt: Stadtwerke machen Elmshorn zur Glasfaser-City

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Elmshorns Stadtwerke-Chef Sören Schuhknecht hat gut Lachen. Mit dem flächendecken Glasfaserausbau sei die Stadt für die Zukunft gerüstet. Foto: Brameshuber

Mehr als 9000 Glasfaserkunden haben die Elmshorner Stadtwerke schon. Chef Sören Schuhknecht will aber noch deutlich mehr.

Sie haben sich durch den Elmshorner Untergrund gegraben – jahrelang. Jetzt sind sie fertig. Die Stadtwerke haben gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen E. Net Elmshorn zur Glasfaser-City gemacht. Denn der flächendeckende Ausbau konnte laut Stadtwerkechef Sören Schuhknecht bereits Ende 2025 abgeschlossen werden. „In jeder Straße dieser Stadt liegt Glasfaser“, betont der 54-Jährige.

Die Investition ist gewaltig. „Wir haben 45 Millionen Euro in die Erde gebracht“, macht Schuhknecht die finanziellen Dimensionen deutlich. 1150 Kilometer Netz haben die Stadtwerke in Elmshorn verbaut. In vier Jahren. Laut Schuhknecht eine ganz wichtige Investition in die Zukunftsfähigkeit der mit 53.000 Einwohnern größten Stadt im Kreis Pinneberg. Vor allem auch für die Wirtschaft und die Unternehmen, die schon in Elmshorn sind oder planen, sich in dieser Stadt anzusiedeln.

https://www.shz.de/lokales/elmshorn-barmstedt/artikel/stadtwerke-verbuddeln-45-millionen-elmshorn-ist-glasfaser-city-49793998

Geheimrezept gegen Winterblues: Das sind die 3 gesündesten Essen von Ernährungsdoc Riedl

Dr. Matthias Riedl - gesunde Ernährung
Matthias Riedl kocht gern. Denn nur so weiß er genau, was er auf dem Teller hat. Gemüse-Frittatas mit Rotkohlsalat gehören zu seinen Lieblingsrezepten.Foto: Patrick Sun

Gesund kochen muss nicht schwierig sein. Ernährungsdoc Matthias Riedl hat unserer Redaktion verraten, warum es im Winter besonders wichtig ist, auf die Kraft von Gemüse und Co. zu setzen. Und warum das jeder zu Hause in der eigenen Küche machen kann.

„Wer gesund sein will, muss kochen“, so lautet das Motto von Ernährungsdoc Matthias Riedl. Er scheut sich nicht, Kochlöffel, Gemüsemesser und Pfanne in die Hand zu nehmen. Selber kochen habe nicht nur sozial viele positive Effekte und bringe Familien und Freunde zusammen. „Wer sein Gemüse selber schonend zubereitet und eigene, frische Zutaten verwendet, hat garantiert eine gesunde Mahlzeit auf dem Teller“, beteuert der Ernährungsmediziner aus dem Kreis Pinneberg. „Die sekundären Pflanzenstoffe wirken wie Wunderwaffen gegen Zivilisationskrankheiten“, weiß Riedl.

Dabei gehe es nicht um Perfektion, sondern um gute Zutaten und guten Geschmack. Für unsere Redaktion hat Matthias Riedl seine Kochbücher gewälzt und uns seine drei besten Winterrezepte herausgesucht. „Im Winter braucht der Körper Hilfe bei der Abwehr von Krankheitserregern“, so der Doc, der mit dem Medicum Hamburg eine eigene Klinik für Ernährungsmedizin leitet. Auch die Fettverbrennung müsse angekurbelt werden, damit keine „Pölsterchen“ entstehen. Genau dafür eignen sich die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe, die durch Gemüse und Obst in unseren Körper gelangen und wie Naturmedizin wirken.

https://www.shz.de/lokales/wedel-uetersen-tornesch/artikel/rezepte-von-ernaehrungsdoc-matthias-riedl-gut-durch-den-winter-49750072

Warum Barmstedt auf Photovoltaik auf dem Rathaus verzichtet

Rathaus Barmstedt Dach Am Markt 116.12.2025 Foto: Michael Bunk (mbu/BAZ)
Auf dem Dach des Barmstedter Rathauses wird entgegen ursprünglicher Pläne keine Photovoltaikanlage installiert. Die Mittel wurden im Haushalt gestrichen. Foto: Michael Bunk

Solarenergie auf Dächern öffentlicher Gebäude zu gewinnen, ist eigentlich ein Baustein im Barmstedter Klimaschutzkonzept. Deshalb kommt dies beim Rathaus nicht zum Tragen.

Als Barmstedt im Dezember 2024 sein Klimaschutzkonzept aufgestellt hat, waren natürlich auch Sonnenenergie und Photovoltaik ein Thema. Ein möglicher Baustein wurde auch gleich genannt: „Auf dem Rathausdach wird im Zuge der Flachdachsanierung die Installation einer PV-Anlage geprüft.“ In dem Handlungsfeld Gebäude und Energie war dies unter der Überschrift „Solaroffensive – Solarpotenzial der kommunalen Dächer und Flächen nutzen“ mit der Priorität „sehr hoch“ eingestuft worden.

Dachsanierung: ja – Photovoltaik: nein

Verwirklicht worden ist eine Photovoltaikanlage oben auf dem Verwaltungssitz am Marktplatz bislang nicht – und sie wird auch in absehbarer Zeit nicht verwirklicht werden. Die Politik hat während der Beratungen für den Haushalt 2026 die im Etatentwurf der Verwaltung veranschlagten finanziellen Mittel in Höhe von 190.000 Euro gestrichen. An der Dachsanierung an sich ist aber festgehalten worden. Die Kostenschätzung des Architekten hierfür liegt bei 304.500 Euro.

https://www.shz.de/lokales/elmshorn-barmstedt/artikel/warum-barmstedt-auf-photovoltaik-auf-dem-rathaus-verzichtet-49784790

Warum Elmshorn das Streugut in der Kö einfach liegen lässt

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Die Fußgängerzone in Elmshorn: Der Sand knirscht unter den Füßen.Foto: Brameshuber

Die Kö als Aushängeschild der Stadt, als wichtigste Einkaufsmeile: Es gibt zwei Gründe, warum sie zurzeit eine der dreckigsten Straßen in Elmshorn ist.

Erst Eis und Schnee, jetzt überall Sand und Dreck. Wer durch Elmshorns Fußgängerzone spaziert, unter dessen Füßen knirscht das Streugut, das in großen Mengen in der Kö verteilt wurde. Der Sand liegt da immer noch, auch eine Woche, nachdem sich die harten Wintertage verabschiedet haben.

Das gefällt nicht allen Bürgern: „Das wäre doch einmal eine Aufgabe für den neuen Bürgermeister, dafür zu sorgen, dass der Dreck in der Königstraße endlich beseitigt wird“, sagt ein 55 Jahre alter Elmshorner, der durchaus verärgert über den Zustand in der wichtigsten Einkaufsmeile der Stadt ist.

Der Sand wird ganz bewusst liegen gelassen

Aber wieso liegt der Dreck da eigentlich immer noch? Normalerweise ist die Straßenreinigung der Stadt täglich in der Fußgängerzone im Einsatz. Die Antwort hat Elmshorns Betriebshofchef Malte Schmidt: „Das Streugut erst einmal liegen zu lassen, ist eine ganz bewusste Entscheidung.“ Schmidt betont, dass schon am Wochenende neuer Schneefall und neue Glätte erwartet werden. „Die in der Kö verlegten Pflastersteine sind besonders anfällig für Glätte. Der noch liegende Sand hilft uns dabei, für mehr Sicherheit für die Bürger zu sorgen.“

https://www.shz.de/lokales/elmshorn-barmstedt/artikel/warum-elmshorn-den-dreck-in-der-koe-einfach-liegen-laesst-49789620

Kaulitz-Zwillinge übernehmen „Wetten, dass.. ?“

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Die beiden Kaulitzes sind erst auf großer Europa-Tour mit Tokio Hotel, dann folgt wohl „Wetten, dass.. ?“. (Foto: picture alliance / dts-Agentur)

Im November 2023 gibt es letztmals eine Folge von „Wetten, dass.. ?“. Jetzt kommt der Showklassiker mit einer prominenten Neubesetzung zurück: Bill und Tom Kaulitz übernehmen offenbar die Rolle als Gastgeber.

Die Kaulitz-Brüder Bill und Tom dürfen einem Bericht zufolge im Dezember eine Neuauflage des ZDF-Showklassikers „Wetten, dass.. ?“ moderieren. Die Sendung soll am 5. Dezember, einem Samstagabend, stattfinden, berichtet das Medienmagazin DWDL unter Berufung auf eigene Informationen.

Zuletzt wurde „Wetten, dass.. ?“ von 2020 bis 2023 als jährliche Show stets im November terminiert, doch bis Ende November sind die Kaulitz-Brüder noch mit Tokio Hotel auf Tour durch Europa. Gut drei Jahre nach dem Abschied von Thomas Gottschalk werden die Zwillinge das Zepter in der Show übernehmen.

https://www.n-tv.de/leute/Bericht-Kaulitz-Zwillinge-uebernehmen-Wetten-dass-id30260273.html

Nachts geht nichts mehr: A23 zwischen Tornesch und Pinneberg voll gesperrt

Die A23 wird in der Nacht auf Freitag, 23. Januar, in beide Richtungen für mehrere Stunden gesperrt. Grund sind die Oberleitungen.
Die A23 wird in der Nacht auf Freitag, 23. Januar, in beide Richtungen für mehrere Stunden gesperrt. Fahrbahnarbeiten sind allerdings nicht der Grund..Foto: Claudia Ellersiek

In der Nacht wird die A23 zwischen Tornesch und Pinneberg-Nord in beide Fahrtrichtungen für mehrere Stunden gesperrt. Grund sind Arbeiten an den Oberleitungen. Was Autofahrer wissen sollten.

Ein Teilstück der A23 wird in der Nacht zu Freitag, 23. Januar, in der Zeit von 0 bis 4.30 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Tornesch und Pinneberg-Nord, wie die Autobahn GmbH mitteilt. Was das für die Autofahrer bedeutet.

Im genannten Zeitraum arbeitet ein auf Freileitungsbau spezialisiertes Unternehmen an den Oberleitungen, die über die Autobahn führen und ausgetauscht werden müssen. „Das geht nur mit einer Vollsperrung“, sagte der Sprecher der Autobahn GmbH, Torben Wiencke, auf Nachfrage unserer Redaktion.

Rastplatz kann nicht verlassen werden

In dieser Zeit kann der Rastplatz Forst Rantzau West mit dem Auto oder Lastwagen nicht verlassen werden. Der Verkehr in Richtung Heide wird ab Anschlussstelle Pinneberg-Nord über die U123 geführt. In entgegengesetzter Richtung werden Autofahrer ab Anschlussstelle Tornesch über die Umleitungsstrecke 128 geleitet.

https://www.shz.de/lokales/pinneberg-schenefeld/artikel/a23-zwischen-tornesch-und-pinneberg-fuer-vier-stunden-gesperrt-49784036