Spartenleiter Jannick Fürstenau ist sehr zufrieden mit der Entwicklung der EMTV-Darts-Sparte.Foto: Ben Sönnichsen
Binnen fünf Jahren wanderte der Dartsport in Elmshorn von Omas Scheibe in den Ligabetrieb. Hinter dem Aufstieg der EMTV-Sparte steht ihr Leiter Jannick Fürstenau. Dabei war er eigentlich nur für sein Freiwilliges Soziales Jahr beim EMTV.
Was heute eine der am stärksten wachsenden Sparten im EMTV ist, begann mit Omas Dartscheibe im Garten. Spartenleiter Jannick Fürstenau hat den Sport in Elmshorn innerhalb weniger Jahre von Grund auf aufgebaut. Mittlerweile trainieren regelmäßig bis zu 30 Spieler. Die Sparte ist im Ligabetrieb etabliert und zieht konstant neue Interessierte an.
Seinen Weg zum Darts fand Fürstenau eher zufällig. Wie so viele hat er den ersten Kontakt durchs Fernsehen gehabt. Jedes Jahr findet im Dezember die Darts-Weltmeisterschaft im Londoner Alexandra Palace (Ally Pally) statt und zieht viele neue Fans an. So auch im Dezember 2018 Jannick Fürstenau. Er kann sich sogar noch an das allererste Match erinnern, das er gesehen hat: „James Wade und Ryusei Azemoto waren einfach skurrile Typen, die haben mich beide direkt in den Bann des Dartsports gezogen.“
Anfangs spielt er draußen in Omas Garten – in der Winterjacke
Selbst gespielt hat er dann das erste Mal mit einer alten Dartscheibe seiner Oma. Weil seine Eltern Angst um die Wände hatten, hat Fürstenau die Scheibe einfach draußen aufgehängt und in Winterjacke gespielt. Ein paar Tage später gab es dann zu Weihnachten die erste eigene Scheibe.
Kein Fahrstuhl mehr am Elmshorner Bahnhof: Die Bauarbeiten für den Austausch des Fahrstuhls zwischen den Gleisen 2 und 3 haben begonnen.Foto: Brameshuber
Zwei Gleise am Bahnhof Elmshorn können nur noch über Treppen erreicht und verlassen werden. Die Bauarbeiten haben begonnen. Das Unverständnis und der Unmut über die monatelange Ausfallzeit sind groß.
An einem der wichtigsten Bahnhöfe im Land fällt acht lange Monate lang der Aufzug aus. Als Aprilscherz hätte diese Nachricht wohl ganz hervorragend funktioniert. In der Realität sorgt sie für mächtig Unmut in Elmshorn. Die Deutsche Bahn tauscht den einzigen Fahrstuhl am Elmshorner Bahnhof aus. Damit können die Gleise 2 und 3 nur noch über die steilen Treppen erreicht und verlassen werden.
Bauarbeiten im Bahnhof Elmshorn – kein Fahrstuhl
Für Menschen mit Handicap eine Katastrophe. Laut Bahn sollen sie nach Tornesch weiterfahren und dann wieder zurück nach Elmshorn, wo an Gleis 1 der Bahnhof über eine Rampe verlassen werden kann. Die Reisezeiten verlängern sich um bis zu 55 Minuten. Was Betroffene besonders ärgert und verwundert: Laut Bahn werden die Arbeiten bis September andauern.
Sperrung vom Tunnel Montag, 16. Februar 09:00 bis Montag, 16. Februar 15:00 Am 16. Februar 2026 von 9 bis 14 Uhr. Werden Baumschnitt arbeiten stattfinden, in der zeit ist der Tunnel für alle Fahrzeuge gesperrt. die Busse halten in der Holstenstraße. Die Haltestelle Finanzamt entfällt, die Haltestelle Mühlenstraße entfällt für die 6500.
Am Mittwoch werden Fahrgäste im Kreis Pinneberg vergeblich auf einen Bus warten – die Mitarbeiter der VHH Mobility streiken.Foto: Tilmann Wrede
Nachdem die Verhandlungen zwischen den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein und Verdi ins Stocken geraten sind, werden die Mitarbeiter der Busbetriebshöfe am Mittwoch streiken. Das hat massive Auswirkungen auf Fahrgäste im Kreis Pinneberg.
Am Mittwoch, 11. Februar, steht dem Kreis Pinneberg der nächste Busfahrer-Streik ins Haus. Wieder sind die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) betroffen. Jetzt steht fest: Es werden alle drei Busbetriebshöfe der VHH im Kreis Pinneberg bestreikt. Das hat Christina Sluga, Pressesprecherin der VHH Mobility, am Montag, 9. Februar, mitgeteilt.
ÖPNV-Warnstreik: Busse der VHH fallen aus
„Laut Verdi sollen die Betriebshöfe Volkspark, Schenefeld, Quickborn, Elmshorn und Norderstedt vom Streik betroffen sein“, so Sluga. Fahrgäste müssen sich also am kommenden Mittwoch auf Einschränkungen im Hamburger Westen sowie den schleswig-holsteinischen Kreisen Pinneberg und Segeberg einstellen.
Welche Busse trotz Streik im Kreis Pinneberg fahren
Für den Kreis Pinneberg bedeutet das: Alle Busse, deren Liniennummer mit einer 6 beginnt, werden fahren. Zusätzlich die Linien X66, X89, X99, 489 und 589. Das sind die Linien der Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg (KViP) – diese sind nicht vom Streik betroffen.
Auf allen anderen Linien kann es aufgrund des Streiks zu Fahrtausfällen kommen. Hintergrund sind die derzeit laufenden Verhandlungen zu einem neuen Manteltarif, der zwischen VHH Mobility und Verdi ausgehandelt wird.
Verdi: Bahnen sind nicht vom Streik betroffen
„VHH Mobility hat einen Einsatzstab eingerichtet, der die notwendigen betrieblichen Entscheidungen trifft und die Fahrgastinformation steuert. In welchem Umfang der Busverkehr von VHH Mobility beeinträchtigt sein wird, entscheidet sich am Mittwoch zu Streikbeginn und steht im direkten Zusammenhang mit der Zahl der Mitarbeitenden, die sich dem Streikaufruf anschließen“, erläutert Sluga.
Für alle Kreis Pinneberger bedeutet das, sich vorsorglich Alternativen zu suchen, um das Ziel zu erreichen. Aktuelle Informationen zum angekündigten Warnstreik erhalten Fahrgäste auf der Website vhh-mobility.de.
Fahrgäste werden gebeten, ihre Fahrt tagesaktuell ab Mittwochmorgen vor Fahrtantritt in der Fahrplanauskunft auf hvv.de zu prüfen und gegebenenfalls auf andere Verkehrsangebote auszuweichen. Vereinzelte Fahrten, die trotz des Streiks geleistet werden können, würden dort angezeigt und seien auch per Echtzeit abrufbar.
Darum streiken die Busfahrerinnen und Busfahrer
Während Verdi die Einführung einer Wochenarbeitszeit von 35 Stunden und ein Urlaubsgeld in Höhe eines halben Monatsgehaltes fordert, sieht das Angebot der VHH eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit um 30 Minuten zum Fahrplanwechsel 2030/2031 vor.
Wenn beim nächsten Verhandlungstermin am 26. Februar kein Abschluss erzielt werden kann, werde es wohl weitere Streiks geben, kündigt Verdi-Sprecher Daniel Perroni an.
Der AZV ist nicht nur ein großer Arbeitgeber, sondern betreibt auch mehrere Klärwerke. Das in Hetlingen (Foto) ist das größte. Nur ein Fakt von mehreren, die kaum jemand kennt.Foto: AZV
Das Klärwerk in Hetlingen ist eine Welt für sich. Zwischen Abwasserbecken und Faultürmen bleiben die Mitarbeiter fit. Es gibt Landeplätze der besonderen Art und Vierbeiner mit einem geheimen Auftrag. Fünf wenig bekannte Fakten über die größte der Anlagen des AZV.
Das Klärwerk in Hetlingen ist eine Stadt im Dorf, ein Gewirr aus dicken Rohren, unzähligen Gebäuden, Hightech-Reinigungsanlagen und Straßen. Es ist das größte seiner Art in Schleswig-Holstein und damit auch größer als die anderen des AZV Südholstein in Lentföhrden, auf Helgoland, in Krempe, Langeln, Groß Offenseth-Aspern und Glückstadt. Hinter den Zäunen des AZV Südholstein am Hetlinger Elbdeich verbirgt sich eine eigene Welt, die kaum jemand wirklich versteht. Hoch spezialisiert ist das Klärwerk quasi Endstation für das Abwasser, das 500.000 Menschen in mehr als 40 Kommunen produzieren. Wir haben genauer hingeschaut und einige kuriose, vor allem aber beeindruckende Fakten gefunden, die kaum jemand kennt.
Neue Techniken ausprobieren und erlernen: In der Königstraße 36a sollen Hemmschwellen überwunden und Neugier geweckt werden.Foto: Brameshuber
Neue Technologien kennenlernen und die Angst vor der Digitalisierung verlieren. Das Land setzt auf lokale Partner und hat in Elmshorn einen gefunden.
Digitalisierung, Transformation und Künstliche Intelligenz. Der Alltag vieler Menschen wird bestimmt und durchdrungen von den neuen Technologien, die scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten bieten. Das Land Schleswig-Holstein hat für die Bürgerinnen und Bürger mehr als 30 digitale Knotenpunkte geschaffen – damit Menschen sich mit der Digitalisierung ihrer Lebenswelten auseinandersetzen, Neues kennenlernen und sich austauschen können. Und jetzt gibt es so einen digitalen Knotenpunkt auch in Elmshorn: beim Computer Club Elmshorn. Das teilte der Verein mit.
„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir als Verein nun auch ein digitaler Knotenpunkt sind. Digitale Knotenpunkte sind Organisationen, die vom Land Schleswig Holstein diese Auszeichnung erhalten. Bürger haben die Möglichkeit, sich in den einzelnen digitalen Knotenpunkten mit der digitalen Technik, Fragen rund um IT, Smartphones, Cloud, Betriebssysteme, 3D-Druck, KI und anderen Themen zu informieren, weiterzubilden und Barrieren abzubauen“, schreibt der Club auf seiner Homepage.
Menschen erreichen, denen bisher der Mut fehlte
Wichtig: Mit dem niedrigschwelligen Angebot will das Land auch Menschen erreichen, denen bisher vielleicht der Mut fehlte, sich mit den neuen Technologien auseinanderzusetzen. Deshalb würden die digitalen Knotenpunkte in lokalen Einrichtungen vor Ort etabliert.
Die offizielle Plakette wird dem Elmshorner Verein noch verliehen, aber ab sofort aber steht der Club allen Interessierten in der Königstraße 36a zur Verfügung. Durch offene Treffen, aber auch Schulungen unterstützt der Computer Club Elmshorn im Süden von Schleswig-Holstein die Initiative des Landes.
Elmshorner Verein ist seit 1983 aktiv
Der Computer Club Elmshorn ist seit 1983 aktiv. Er ist seit vielen Jahren gemeinnützig und hat sich dem Thema der Aus- und Weiterbildung im großen Feld der elektronischen Datenverarbeitung, der IT, verschrieben. Der Verein hat sich im Laufe der Jahre zu einem „Hackerspace“ entwickelt, in dem man sich treffen, basteln und programmieren, mit Betriebssystemen sowie deren Anwendungen beschäftigen kann.
Weitere Infos über den Computer Club Elmshorn gibt es online.
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