Am Samstagabend (10.01.2026) ist es in der Köllner Chaussee bei der dortigen Tankstelle zu einer schweren Raubstraftat gekommen, bei der zwei unbekannte Personen einen Mitarbeiter mit Schusswaffen bedrohten und Bargeld erlangten. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Elmshorn betraten gegen 20:30 Uhr zwei schwarz maskierte Männer den Verkehrsraum der Tankstelle und forderten unter Vorhalt von jeweils einer Schusswaffe die Herausgabe von Bargeld. Mit dem Wechselgeld aus der Kasse entfernten sich die beiden Täter in unbekannte Richtung.
Die beiden Männer hatten schlanke Figuren und waren beide mit dunklen Steppjacken bekleidet. Das Alter wurde auf ungefähr 20 Jahre geschätzt.
Der Mitarbeiter blieb nach der Tat unverletzt.
Die Ermittlungen zu dieser schweren Raubstraftat führt die Kriminalpolizei Elmshorn. Zeugen, die verdächtige Personen im Nahbereich der Tankstelle in der Köllner Chaussee gesehen haben oder Hinweise zum Fluchtweg der Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei unter der Rufnummer 04121 803-0.
Am Krankenhaus in Pinneberg arbeitet jetzt ein Team für Kinderheilkunde aus Itzehoe.Archivfoto: Michael Ruff
Mit dem Wechsel übernimmt das Klinikum Itzehoe die medizinische Leitung der Kinder- und Jugendmedizin in Pinneberg.
Die Regio-Kliniken im Kreis Pinneberg stellen ihre Kinder- und Jugendmedizin am Standort Pinneberg neu auf. Bei der pädiatrischen und neonatologischen Versorgung löste zum 1. Januar ein Ärzteteam des Klinikums Itzehoe das Altonaer Kinderkrankenhaus als langjährigen Kooperationspartner ab.
Ärzte aus Itzehoe arbeiten jetzt in Pinneberg
Die Kinderabteilung in Pinneberg besteht aus der Kinderstation und der Früh- und Neugeborenen-Intensivpflegestation. Assistenz- und Fachärzte für Kinderheilkunde aus dem Klinikum Itzehoe arbeiten hier ab sofort zusammen mit dem pflegerischen Team der Regio Kliniken unter Leitung von Dr. Georg Hillebrand aus Itzehoe. Außerdem begleitet das Team auch Geburten im Pinneberger Geburtenzentrum. Werktags sind dafür mehrere Kinderärzte vor Ort, nachts und am Wochenende mindestens einer.
Für das Geburtenzentrum in Pinneberg bleiben die bestehenden Strukturen erhalten: Die neonatologische Versorgung Level III – also die Betreuung von Früh- und Neugeborenen, die zwar medizinische Unterstützung, aber keine intensivmedizinische Behandlung benötigen – wird weiterhin in Pinneberg sichergestellt. Am Klinikum Itzehoe besteht eine neonatologische Level-I-Versorgung, die höchste Versorgungsstufe, bei der auch extrem frühgeborene und schwer kranke Neugeborene intensivmedizinisch versorgt werden können.
Am Freitag trauten sich die Menschen im Kreis Pinneberg nur vereinzelt nach draußen. Unser Foto entstand in Elmshorn.Foto: Christian Brameshuber
Das erwartete Wetterchaos im Kreis Pinneberg ist am Freitag ausgeblieben. Allerdings spürten die Auswirkungen vor allem Bahnfahrer. Wie es in den nächsten Tagen weitergeht.
Trotz starker Windböen und unterschiedlich heftigem Schneefall ist ein Wetterchaos im Kreis Pinneberg am Freitag, 9. Januar, ausgeblieben. Die Menschen waren offenbar vorbereitet, passten sich an, vermieden längere Aufenthalte im Freien. Die Folge: leergefegte Innenstädte, kaum Kunden in den Geschäften, Stille auf den Straßen. Schulen und Freizeiteinrichtungen blieben geschlossen, Veranstaltungen wurden abgesagt.
Dauerstress für Räumdienste im Kreis Pinneberg
Im Dauereinsatz waren vor allem diejenigen, die für freie Straßen und Gehwege sorgen und die Sicherheit etwa der Dächer auf öffentlichen Gebäuden garantieren mussten. Feuerwehr und Polizei dagegen hatten deutlich weniger Einsätze als befürchtet.
Viele Feuerwehrfahrzeuge im Kreis Pinneberg waren in Vorbereitung auf den Sturm mit Schneeketten ausgerüstet worden. Das ist eine Seltenheit. Foto: René Erdbrügger
Allein die Pendler, die auf die Bahn angewiesen waren, bekamen die Auswirkungen des ungewöhnlichen Wintertages voll zu spüren. Am Nachmittag kam der Bahnverkehr fast komplett zum Erliegen. Schließlich meldete auch die S-Bahn Hamburg, einen regelmäßigen Betrieb nicht mehr sicherstellen zu können, und verwies auf die Ansagen in den Bahnhöfen.
Ausnahmezustand bei der Bahn
Betroffen waren auch die AKN, die Deutsche Bahn und Nordbahn. Die Nordbahn hatte ihren Betrieb am Morgen gar nicht erst aufgenommen, die Deutsche Bahn stellte am Nachmittag ihren Betrieb im Süden Schleswig-Holsteins ein. Auch bei der AKN fuhren nur noch wenige Züge. Die Ausfallgründe: Schneeverwehungen und eingefrorene Weichen.
Wie es am Wochenende im Bahnverkehr weitergeht, ist noch unklar: Die Deutsche Bahn wies darauf hin, dass Fahrgäste wegen der Witterung noch bis mindestens Montag mit Behinderungen rechnen müssen. Die Busse fuhren dagegen schon am Freitag weitgehend nach Fahrplan; in den kommenden Tagen muss aber immer mal wieder mit witterungsbedingten Einschränkungen gerechnet werden.
Ein DHL-Schein, den viele kennen – und der für Frust sorgt: „Eine persönliche Zustellung war leider nicht möglich.“Foto: Claudia Ellersiek
Ein Barmstedter ärgert sich seit einem Jahr über die Zustellung seiner Pakete. Was im Argen liegt und wie DHL auf die Beschwerde reagiert.
Der Ärger ist groß für Dominik Berger (Name der Redaktion bekannt und geändert) und hält nach seinen Angaben bereits seit gut einem Jahr an: Immer wieder gibt es dem Barmstedter zufolge Probleme mit DHL-Paketen. Sie würden nicht ankommen, teilweise würden die Lieferwagen einfach an seinem Haus vorbeifahren. Der Paketdienst hält wiederum dagegen – laut der DHL sei die Post zuverlässig unterwegs. Sind Bergers Vorwürfe berechtigt?
„Zustand ist untragbar“: Barmstedter beschwert sich über DHL-Service
Berger findet deutliche Worte: „Seit Dezember 2024 hat sich die Zustellsituation im Raum Barmstedt massiv und nachhaltig verschlechtert.“ So sei es dem Zufall überlassen, ob eine Sendung überhaupt ankommt. „Dieser Zustand ist untragbar“, sagt der Barmstedter. Er betont zudem, dass es sich nicht um vereinzelte Ausfälle zu Stoßzeiten wie Weihnachten handeln würde, sondern „um ein dauerhaftes und strukturelles Problem über das gesamte Jahr hinweg“.
Die Winterzeit stellt für die DHL eine Herausforderung in Sachen Zustellung dar. Foto: Antonio Balcazar
Zustellung läuft laut DHL zuverlässig
Die DHL stellt die Situation wiederum anders dar. So erklärt Pressesprecher Tobias Buchwald auf Nachfrage unserer Redaktion: „Nach Rücksprache mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort läuft der Betrieb in Barmstedt stabil und ohne Auffälligkeiten, die zuverlässige Postversorgung der Bürgerinnen und Bürger ist sichergestellt.“ Postzusteller seien an sechs Tagen in der Woche von Montag bis Samstag unterwegs – „selbstverständlich auch in Barmstedt“.
Die Stadt Elmshorn durfte Streusalz einsetzen, Bürger nicht. Bis zum 15. Januar ist es auch ihnen erlaubt. (Foto: Frank)
Elmshorn (rs) Angesichts der besonderen Schnee- und Eis-Wetterlage hebt die Stadt Elmshorn das Streusalzverbot für Private bis zum 15. Januar auf. Eine Verlängerung wird gegebenenfalls gesondert durch die Stadt Elmshorn bekanntgegeben Die Maßnahme soll dazu beitragen, Verkehrsteilnehmende bestmöglich zu schützen. Anliegerinnen und Anlieger dürfen das Streusalz auf allen Flächen einsetzen, die sie selbst räumen müssen. Der Einsatz sollte allerdings so dosiert wie möglich erfolgen, um Hundepfoten, Bäume und Pflanzen zu schützen.
Schule fällt aus / Hamsterkäufe / Keine nordbahn-Züge / Sporthallen geschlossen
Der Probstendamm in Elmshorn ist fast menschenleer. (Foto: Strandmann)
Kreise Pinneberg/Steinburg (jhf) Wegen der Schneefälle stehen Teile des öffentliche Lebens im Kreis Pinneberg am Freitag, 9. Januar, still. In Supermärkten sind Regale leer. Bürgerinnen und Bürger deckten sich bereits mit Hamsterkäufen ein. Der Elmshorner Wochenmarkt soll aber trotz des Wetters am Sonnabend, 10. Januar, öffnen. “Es bleibt den Markthändlern frei, ob sie kommen”, sagte der stellvertretende Marktmeister Daniel Reinke.
Züge fallen aus oder verspäten sich
Der Winter bremst den Zugverkehr aus. Sämtliche Züge der nordbahn stehen still. Das Unternehmen setzt Ersatzbusse ein, teilte Sprecherin Katrin Freist mit. Seit 7 Uhr finden stündliche Lagebesprechungen statt. Erkundungsfahrten sind geplant. Die Deutsche Bahn rechnet bis Sonntag, 11. Januar, mit Verspätungen und Ausfällen im Regionalverkehr in Schleswig-Holstein und Hamburg. “Aufgrund vereister Fahrzeuge fahren wir zudem teilweise mit verringerter Wagenanzahl und eingeschränktem Platzangebot”, heißt es auf der Internetseite. Der Fernverkehr fällt unter anderem auf der Strecke Westerland/Kiel- Hamburg sowie Hamburg-Berlin aus. Die Deutsche Bahn hob die Zugbindung der Tickets für Fahrten vom 8. bis 10. Januar, sofern diese vor dem 8. Januar gekauft wurden, auf. “Das Ticket gilt dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort auch mit einer geänderten Streckenführung. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden.”
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